Das Usenet

Älter als das Web –
und noch immer lebendig.

Das Usenet ist ein weltweites Netz aus Servern, die Beiträge untereinander abgleichen. Kein Anbieter besitzt es, keine Plattform kontrolliert es – und wer Zugang hat, lädt mit voller Leitungsgeschwindigkeit.

Grundlagen

Was das Usenet ist

Stell dir tausende Pinnwände vor, verteilt über Server auf der ganzen Welt. Schreibt jemand einen Beitrag auf eine dieser Pinnwände – im Usenet Newsgroup genannt –, geben die Server ihn untereinander weiter, bis er überall verfügbar ist.

Damit unterscheidet sich das Usenet grundlegend vom Web: Es gibt keine zentrale Plattform, keinen Betreiber, der Inhalte kuratiert, und keinen Algorithmus, der entscheidet, was du siehst. Es gibt nur Server, die Daten spiegeln.

Für dich heißt das: Du verbindest dich mit einem Server deines Anbieters – nicht mit anderen Nutzern. Deshalb ist die Geschwindigkeit stabil und hängt allein an deiner eigenen Leitung.

  1. 1

    Jemand schreibt

    einen Beitrag in eine Newsgroup

  2. 2

    Die Server geben weiter

    bis er auf tausenden Servern liegt

  3. 3

    Du lädst

    von einem Server deines Anbieters

StrukturVerteilttausende Server spiegeln dasselbe
BetreiberNiemandkeine Plattform, die es besitzt
AuswahlKein Algorithmusniemand sortiert, was du siehst
ZugangÜber jeden Anbieterdu bist an keinen gebunden
Geschichte

Seit 1979 im Betrieb

Das Usenet ist älter als das World Wide Web – und es lief nie aus der Mode, es wurde nur leiser. Was 1979 als Nachrichtenaustausch zwischen zwei Universitäten begann, ist heute ein Archiv von über einem Jahrzehnt Tiefe.

Der Grund für die Langlebigkeit ist die Bauweise: Weil kein einzelner Betreiber das Netz besitzt, kann es auch niemand abschalten. Fällt ein Server aus, übernehmen die anderen.

Wir sind seit 2007 dabei – ein kleiner Teil dieser Geschichte, aber ein durchgehender.

Mehr über uns →
Zeitleiste1979 – heute
  1. 1979

    Die Idee

    Zwei Studenten der Duke University entwerfen ein Netz, in dem Universitäten Nachrichten austauschen können – lange vor dem World Wide Web.

  2. 1980

    Der erste Austausch

    Duke und die University of North Carolina verbinden sich. Aus einer Handvoll Beiträge pro Tag wird schnell mehr.

  3. 1987

    Ordnung im Chaos

    Die große Umstrukturierung teilt die Newsgroups in die bekannten Hauptgruppen wie comp, sci, rec und misc. Kurz darauf entsteht die alt-Hierarchie.

  4. 1990er

    Von Text zu Daten

    Neue Kodierverfahren erlauben, beliebige Dateien in Textbeiträge zu verpacken. Damit wird das Usenet zum Datenarchiv.

  5. 2001

    Die NZB-Datei

    Ein schlankes Dateiformat, das nur beschreibt, wo die Teile liegen. Newsreader können damit automatisch laden, prüfen und entpacken.

  6. Heute

    Größer als je zuvor

    Kommerzielle Anbieter halten Beiträge über 4.000 Tage vor. Das Usenet ist kein Nostalgieprojekt, sondern schneller und verlässlicher als früher.

Sicherheit

Verschlüsselt und für sich

Beim Usenet lädst du von einem Server – nicht von anderen Nutzern. Es gibt deshalb keine öffentliche Teilnehmerliste, in der deine Adresse auftaucht, und niemand außer deinem Anbieter sieht, dass du verbunden bist.

Die Verbindung selbst läuft über TLS/SSL auf Port 563 – dieselbe Technik, die auch Online-Banking schützt. Damit kann selbst dein Internetanbieter nicht mitlesen, welche Daten übertragen werden.

Bei uns kommt dazu: Wir sind ein EU-Unternehmen unter europäischem Recht. Verschlüsselung ist in jedem Tarif enthalten und kostet keinen Aufpreis.

Usenet & Sicherheit im Detail →
Sicherheitbei EasyUsenet
  • TLS/SSLPort 563, dieselbe Technik wie beim Online-Banking
  • Keine Protokollewir erfassen nicht, wann du verbunden warst oder was du lädst
  • Europäische UnionUnternehmenssitz in der EU, kein Zugriff von US-Behörden
  • Keine ZusatzkostenVerschlüsselung ist in jedem Tarif enthalten
Wir verkaufen Zugang, keine Daten.
Warum Usenet

Drei Gründe, warum es sich hält

Nicht Nostalgie, sondern Technik. Und warum wir dafür der beste Anbieter für dich sind, steht hier.

Volle Geschwindigkeit

Du lädst direkt von Servern, nicht von anderen Nutzern. Es gibt keine Warteschlange und keine Abhängigkeit von fremden Uploads – nur deine eigene Leitung setzt die Grenze.

Tiefes Archiv

Beiträge bleiben über 4.000 Tage verfügbar – mehr als elf Jahre. Was einmal im Usenet liegt, verschwindet nicht, weil eine Plattform den Betrieb einstellt.

Ruhe im System

Kein Algorithmus, keine Empfehlungen, keine Werbung. Du suchst, was du suchst, und bekommst genau das – ohne dass jemand mitentscheidet.

Neugierig geworden?

Unbegrenztes Usenet ab 3,98 € im Monat – in jedem Tarif volle Leistung.

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FAQ

Fragen zum Usenet

Die häufigsten Fragen kurz beantwortet.

Ist das Usenet dasselbe wie ein Tauschnetz?
Nein. Du lädst von Servern deines Anbieters, nicht von anderen Nutzern. Es gibt keine öffentliche Teilnehmerliste und keinen Upload, der von dir verlangt wird.
Brauche ich für das Usenet einen Anbieter?
Ja. Die Server, die die Beiträge vorhalten, werden von Anbietern betrieben – einer davon sind wir. Ohne Zugang kommst du nicht ins Netz.
Wie alt ist das Usenet?
Es entstand 1979 und ging 1980 in Betrieb – rund zehn Jahre vor dem World Wide Web. Es läuft seitdem ohne Unterbrechung.
Was ist eine Newsgroup?
Ein Themenbereich, vergleichbar mit einer Pinnwand. Es gibt tausende davon, geordnet in Hierarchien wie comp, sci, rec, misc oder alt.
Was bedeutet Retention?
Wie lange Beiträge auf den Servern verfügbar bleiben. Bei uns sind es über 4.000 Tage, also mehr als elf Jahre.
Ist meine Verbindung verschlüsselt?
Ja, über TLS/SSL auf Port 563 – in jedem Tarif enthalten und ohne Aufpreis. Aktiviere dazu einfach TLS/SSL in deinem Newsreader.
Sieht mein Internetanbieter, was ich lade?
Nein. Bei aktivierter Verschlüsselung sieht er nur, dass eine Verbindung zu einem Usenet-Server besteht – nicht, welche Daten übertragen werden.
Wie fange ich an?
Zugang holen, Newsreader einrichten, loslegen. Unsere Anleitung führt dich in drei Schritten durch den ganzen Einstieg.
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